Vorstandsinterview
Politischer Gegenwind, Berliner Bärendienst, Batteriespeicher, zweiseitige Differenzverträge und Netzpakete: Der Windparkbetreiber PNE AG hat die Jahreszahlen für 2025 veröffentlicht, die zwar mehr Umsatz ausweisen, aber aufgrund von Projektpipeline-Kürzungen und weniger Wind weniger Ergebnis - unterm Strich steht ein Nettoverlust. Die Dividende für 2025 wurde auf 4 Cent je Aktie reduziert, "Wir haben sowohl im Onshore-Windbereich, im Offshore-Windbereich und im Photovoltaikbereich Wertberichtigungen vorgenommen", sagt CEO Heiko Wuttke. "Dort, wo wir neue erneuerbare Energienanlagen installieren, müssen wir auch das Netz beachten und systemdienlich sein." Anders formuliert: PNE muss in einem "enger werdenden Markt" Kosten einsparen. "Wir werden vermehrt Projekte verkaufen und nicht in unseren Eigenbestand nehmen." Für 2026 erwartet das Unternehmen ein EBITDA zwischen 90 und 120 Millionen Euro.
Besprochene Wertpapiere:
| WKN | Bezeichnung | ISIN | |
|---|---|---|---|
| A0JBPG | PNE AG | DE000A0JBPG2 |