Expertenmeinung
Öl rauf, Nerven runter? Stephan Albrech setzt auf Substanz statt Aktionismus.
Nahostkrise, Ölpreissprung, Trump-Posts: Für Stephan Albrech ist das vor allem ein Test für Disziplin. Der Vermögensverwalter rät Privatanlegern klar davon ab, im Schock aus dem Markt zu laufen. Denn wer panisch verkauft, verpasst oft den richtigen Wiedereinstieg. Statt großer Umschichtungen hat Albrech seine Depots gezielt angepasst: mehr Energie, stärkere Gewichtung bei Ölwerten und Öldienstleistern, dazu breite Aufstellung über ETFs, Fonds und substanzstarke Aktien. Kritischer sieht er Branchen, auf die Verbraucher bei steigenden Preisen zuerst verzichten: Reisen, Airlines, Freizeit und konsumnahe Bereiche. Seine Botschaft ist klar: Niemand kann Trumps nächsten Satz oder den Ölpreis exakt vorhersagen. Aber man kann ein Depot so aufstellen, dass es Schwankungen aushält und auch in Krisenzeiten handlungsfähig bleibt.