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36% so viel weniger Einkommen haben laut Statistischem Bundesamt Frauen über 65 Jahre gegenüber Männern. Dabei sind die durchschnittlichen Einkommen im Alter ohnehin selten sehr üppig. Für Frauen ergeben sich zudem aufgrund oftmals gebrochener Erwerbsbiografien (Stichwort Elternzeit und Pflege von Angehörigen) dazu nochmal erhebliche Einschnitte. Obwohl Frauen heute gut ausgebildet sind und viel Verantwortung tragen, hält fast die Hälfte ihre eigene Altersvorsorge für unzureichend. So waren 2025 nur gut 15 % der Frauen, aber fast 25 % der Männer in Aktien, Fonds oder ETFs investiert. Studien zeigen: Frauen sind nicht "per se" weniger interessiert an rentierlicher Geldanlage, sondern sie stoßen oft auf tradierte Rollenbilder, strukturelle Ungleichheiten und Beratungsangebote, die eher Sicherheit als Teilhabe fördern. Wie kann es gelingen, dass finanzielle Unabhängigkeit für Frauen zur Selbstverständlichkeit wird und was fehlt, damit Female Finance kein Nischenthema bleibt? Das klärt Falko Block, Anlage-Stratege im Bereich Privatkunden-Sales in seiner 100. Podcast-Folge mit seinem besonderen Gast Souad Benkredda, Vorständin bei der DZ BANK.