20 Jahre Börse, 30 Jahre Unternehmensgeschichte und erstmals mehr als 1 Mrd. Euro Eigenkapital: MBB-Gründer und Chairman Christoph Nesemeier spricht im Börsenradio über die Rolle zwischen Schatzmeister, Beteiligungsjäger und Gärtner der bestehenden Töchter. Eine Sonderdividende zum Jubiläum gibt es nicht. Stattdessen setzt MBB auf eine Basisdividende und ein Aktienrückkaufprogramm. Operativ war das erste Quartal ein Margenquartal: Der Umsatz sank um 8,7 %, das bereinigte EBITDA stieg um 40,2 %. Haupttreiber bleibt Friedrich Vorwerk mit Rückenwind aus Energie-, Wasserstoff-, Fernwärme- und Carbon-Capture-Infrastruktur. Gleichzeitig bremsen Aumann, DTS und Teile des Consumer-Goods-Geschäfts. Inflation, Energiepreise, China-Importe und schwache Automotive-Märkte belasten. Doch Nesemeier verweist auf solide Bilanzen, hohe Cash-Reserven und Geduld bei Akquisitionen. Kapitalallokation bleibt der Kern: kaufen, halten, entwickeln und nur zuschlagen, wenn Preis und Qualität stimmen. Wie hat die MBB-Story eigentlich begonnen?
Besprochene Wertpapiere:
| WKN | Bezeichnung | ISIN | |
|---|---|---|---|
| A0ETBQ | MBB SE | DE000A0ETBQ4 |