Expertenmeinung
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans vielleicht doch noch: Wie sich um die 50 der Blick auf Geld und Lebensziele verändert. "Die heute 50-Jährigen bereuen nicht selten, dass sie in jungen Jahren zu gierig waren. Die solide aufbauenden Anleger gefallen mir am besten." Vermögensverwalter Stephan Albrech (Albrech & Cie.) berichtet, dass manche Menschen in eine Midlife-Crisis geraten, andere aber bewusster und gelassener leben. Bei der Geldanlage rät er zu einer soliden Struktur, langfristigem Denken und regelmäßiger Überprüfung statt kurzfristiger Spekulation oder dem Versuch, den perfekten Zeitpunkt zu treffen. Albrech empfiehlt, sich früh mit Vermögensübertragungen und Generationenberatung zu beschäftigen und eine eigene Strategie zu haben, statt nervös auf Marktschwankungen zu reagieren.