Themenhighlight
Jessica Schwarzer sieht Rekordstände nicht als automatisches Warnsignal. Fehlende Euphorie wertet die Buchautorin und Finanzjournalistin positiv. Starke Unternehmensgewinne liefern die Grundlage für hohe Kurse. DAX-Konzerne steigerten ihre Gewinne um 11 %, beim STOXX 600 waren es 14 %. "Richtig gigantisch läuft es eben in den USA." - dort übertrafen 85 % der Gewinne die Erwartungen. Unternehmen wachsen damit in ihre Bewertungen hinein. Sie versteht die Nervosität nach starken Börsenjahren. "Da kann man sich schon mal verwundert die Augen reiben." Übertreibungen erkennt sie an steigenden Kursen ohne Gewinnwachstum. Die KI-Gewinner unterscheiden sich klar von früheren Dotcom-Hoffnungen. Microsoft und Nvidia verdienen bereits viel Geld. Schwarzer warnt vor emotionalen Schnellschüssen. "Die Nerven zu verlieren kostet immer Geld, egal bei welchem Stand an der Börse." Wer zögert, verpasst langfristig häufig Rendite. Sparpläne oder mehrere Tranchen erleichtern den Einstieg. Bei LVMH bleibt sie trotz starker Rücksetzer überzeugt. Breite Streuung schützt vor großer Nervosität.
Besprochene Wertpapiere:
| WKN | Bezeichnung | ISIN | |
|---|---|---|---|
| 853292 | LVMH MOET HENN. L. VUITTON SA | FR0000121014 | |
| A42D4F | SPACEX Space Exploration Technologies | US84615Q1031 | |
| 918422 | NVIDIA Corp. | US67066G1040 |